Automatisches Kleinteilelager und Shuttlelager

Wenn wir an die Steuerung von Kleinteilelagern und Shuttlelagern herangehen, verfolgen wir vor allem drei Ziele:

kompakte Lagerhaltung, optimale Flächennutzung und schnelle Verfügbarkeit. Dabei haben wir das Ganze im Blick: Nicht nur die Technik, sondern den gesamten logistischen Prozess, ob Kommissionierung oder Auftragspuffer. Häufig wird das AKL über die Standardsoftware mitverwaltet, obwohl es ganz andere Anforderungen an die Steuerung stellt. Prozesse werden hierdurch verzögert oder gestört. Das  kostet Zeit und damit Geld.

Mit unserer modularen Software PROBAS sorgen wir für reibungslose Abläufe im Lager. Durch die Optimierung von Ein- und Auslagerstrategien entsprechend der eingesetzten Technik, durch den Einsatz intuitiv zu bedienender Masken und mittels direkter Anbindung an die Kommissioniertechnik sorgen wir dafür, dass sich die Leistungszahlen Ihres Lagers merklich erhöhen.

„Für ein Produktionsunternehmen, das in seinen Produkten über 15.000 Kleinteile mit den verschiedensten Abmessungen verbaut, ist ein Lagersystem zum direkten und schnellen Zugriff auf alle Teile eine logistische Herausforderung. Deshalb setzen wir in unserem dreigassigen AKL sowohl Normbehälter mit Fachunterteilung als auch Sonderbehälter der Abmessungen 120 x 40 cm ein. Über die Software der GDV wird dem Kommissionierer graphisch angezeigt, aus welchem Fach des Behälters der Artikel zu entnehmen ist. So erreichen wir eine hohe Leistung bei minimalen Fehlern und sehr kompakter Lagerung.“

Burkhard Weber, Bombardier Transportation GmbH, Netphen

„Für das Ersatzteilgeschäft gibt es nur ein kleines Zeitfenster von drei Stunden, in dem wir 40 Prozent unserer 10.000 täglichen Auftragspositionen zu kommissionieren haben. Dies geht nur mit einem Hochleistungssystem. So verwenden wir in unserem 7-gassigen AKL Regalbediengeräte mit vier Lastaufnahmemitteln (LAM). Mit GDV haben wir eine Pick & Pack-Anwendung realisiert, die zum einen den Mitarbeiter am Kommissionierplatz optimal unterstützt und zum anderen auch das Maximum aus unserer komplexen Technik herausholt, um die Kommissionierplätze schnell zu beschicken.“

Andreas Sasse (Leiter Informationsmanagement), Hella Distribution GmbH, Erwitte

„Da wir seriennummernbezogen fertigen und ausliefern, bestand bei uns im manuellen Lager das Problem der Auftragspufferung über mehrere Produktionstage und das Auffinden der exakten Artikel. Bei steigenden Produktionszahlen war für uns ein AKL, das ohne Ladehilfsmittel unsere Kartons handeln kann, die effizienteste Art der Konsolidierung. Dank dem PROBAS-System können wir nun zeitnah die angeforderten Seriennummern zur Auslieferung abrufen und zeitgleich kleine Zubehörkomponenten aus unterteilten Behältern zum Auftrag hinzukommissionieren. Die Visualisierung der Unterteilung der Behälter ist dabei am Arbeitsplatz eine große Hilfe.“

Stefan Horlacher (Kaufmännischer Leiter), KACO new energy GmbH, Neckarsulm